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Neuauflage des Qualifizierungskurses für ehrenamtliche Helfer*innen 2019

Der Verein anders alt werden beginnt im März 2019 mit einer Neuauflage des Qualifizierungskurses für ehrenamtliche Helfer*innen. Dies schien den Verantwortlichen des Vereins notwendig, nachdem der Besuchsdienst auch ohne größere Werbeaktion sehr stark nachgefragt wurde. Demgegenüber stand und steht aber nur eine eingeschränkte Anzahl ehrenamtlicher Helfer*innen, die die Besuche bei älteren und/oder behinderten Menschen durchführen können. Am 6. März beginnt jetzt der neue Kurs mit finanzieller und ideeller Unterstützung des Regionalverbands Saarbrücken.

Frau Ute Seibert , Mitglied des Vorstandes des Vereins anders alt werden und Leiterin des Paul-Marien-Hospizes in Saarbrücken, trägt den Haupanteil des Qualifizierungsangebots, das den zukünftigen Helfer*innen einen möglichst vielschichtigen Einblick in das Phänomen des Älterwerdens und Alt-Seins gibt und nähert sich diesem aus verschiedenen Perspektiven an. Rechtliche Fragen werden ebenso behandelt wie soziologische, medizinische, religiöse oder psychologische Hintergründe.

Eine Besonderheit unseres Kurses ist allerdings die anthroposophische Orientierung, die sich im Menschenbild spiegelt und sowohl in der Medizin als auch in der Pflege ihren Niederschlag findet.

Bei den Kursinhalten werden die Situation des älteren Menschen, aber auch die des ehrenamtlichen Helfers reflektiert. Neben den theoretischen Inhalten wird dabei auch Wert auf die praktische Anwendung und die Umsetzung der Theorie gelegt.

Am 3. Juli 2019 soll der Kurs bei erfolgreicher Teilnahme mit der Übergabe der Zertifikate an die Helfer*innen seinen feierlichen Abschluss finden. Die Organisatoren der Qualifizierung erhoffen sich dann eine gründliche Aufstockung des Helferangebotes für ihren Besuchsdienst.

(R. Kirch, im März 2019)